Großes Kino mit Herker

Grüne und SPD Pfaffenhofen nominieren gemeinsamen Thomas Herker einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten

Es war ein außergewöhnlicher Kinoabend im Cinerado in Pfaffenhofen: Bei Popcorn und einem kalten Drink sahen die Gäste im Kinosaal No.2 nicht etwa den neuen Star Wars Film, sondern hingen an den Lippen von Bürgermeister Thomas Herker, der an diesem Abend von den Grünen und seinen roten Parteifreunden grünes Licht für den Start in seine dritte Wahlperiode bekam.

“Nebenan läuft Star Wars und hier bei uns geht die echte Legende weiter. Wir nominieren heute Thomas Herker als Bürgermeisterkandidaten”, stimmte Markus Käser die rund hundert Besucher der Aufstellungsversammlung ein. Auch Barbara Wohlschläger und Theresa Stumpf, die Doppelspitze der Grünen Pfaffenhofen sicherten in ihrer Ansprache dem Sozialdemokraten ihre vollste Unterstützung zu. „Mit dem roten Thomas Herker sehen wir alles im Grünen Bereich. Für uns ist Thomas Herker der Kandidat, um die wirklich wichtigen Themen in Pfaffenhofen voranzubringen. Wir wollen die gemeinsame Arbeit in der bunten Koalition fortsetzen”.

Pfaffenhofen entstaubt und belebt Bei seiner Bewerbungsrede verdeutlichte Herker zunächst mit einer Bilanz der vergangenen Jahre seine vielen großen und kleinen Erfolge mit der bunten Koalition. „Pfaffenhofen hat den Stillstand überwunden, es wurden mutig auch große Projekte angepackt.“ Sowohl in Fragen der sozialen Infrastruktur, des kulturellen Lebens und auch der wirtschaftlichen Dynamik setze Pfaffenhofen mittlerweile Maßstäbe weit über die Region hinaus. “Nicht wegducken, Herausforderungen aktiv anpacken und wo es nur irgendwie geht, Bürger mitnehmen. Allein in den vergangenen sechs Jahren haben wir bei weit über 100 Bürgerbeteilligungsformaten die Pfaffenhofener eingebunden und um ihre Meinung gefragt”, führt Herker aus.

“Weiter geht`s - aus Liebe zu Pfaffenhofen” Was die Zukunft betrifft: “Ich kann auf jeden Fall versprechen, ich gebe mein Herzblut. Aus Liebe zu Pfaffenhofen, aus Liebe zu meiner Heimatstadt! Wir stehen hervorragend da, aber die Welt dreht sich weiter und es gibt noch viel zu tun!” Inhaltlich würden sich Grüne und SPD durchaus unterscheiden, die Zielrichtung sei aber eine gemeinsame: „Pfaffenhofen heute lebenswert und der Zukunft gewachsen. Die Anpassung an die Erfordernisse des Klimaschutzes und nachhaltiges Handeln sind unabdingbar”, so Herker.


Doppelt hält besser: 100 Prozent für Thomas Herker

Nach der Bewerbungsrede wurde der offizielle Wahlgang eröffnet. Von den rund 100 Anwesenden durften 37 Delegierte der SPD und Grünen abstimmen. Im zweiten Anlauf - zwei von Teilnehmern vergessene Unterschriften auf der Anwesenheitsliste führten zu einer erneuten Ausgabe der Stimmzettel - konnte Stephanie Buck dann ordnungsgemäß das Ergebnis verkünden: “Doppelt hält besser! Enthaltung: Null. Gegenstimmen: Null, Einstimmiges Ergebnis für Thomas Herker!” Damit war der formale Teil beendet. Thomas Herker bedankte sich für das überzeugende Votum: „Ich danke euch für das Vertrauen – lasst uns gemeinsam die Architekten der Zukunft sein.“

“Alle sollen teilhaben können!”

Erstmals, so sagt es Markus Käser, wurde eine Parteiveranstaltung in Pfaffenhofen auch für Gehörlose von einer Gebärdensprachdolmetscherin mit übersetzt, die bei Herkers Redetempo ganz schön ins Schwitzen kam. Eine ganze Gruppe gehörloser Menschen aus Pfaffenhofen war gekommen um die Versammlung deshalb live mitzuerleben. Herker begrüßte die Anwesenden in Gebärdensprache: “Das ist gelebte Inklusion. Alle sollen teilhaben können. Wir sollten das in Zukunft bei wichtigen Veranstaltungen so machen!” Die anwesenden Gehörlosen applaudieren dazu in Gebärdensprache durch hochgehaltene, geschüttelte Hände.

Herker-Chor singt ”Give a little love” Begleitet von Musiker Michael Hermann am Keyboard stimmte sich die Gemeinschaft - einige betitelten sich spaßeshalber gleich selbst als die HerkerChöre - mit einem gemeinsamen Lied auf den kommenden Wahlkampf ein. Herkers Lied-Wunsch “Give a little love, have a little hope” von Albert Hammond, was auf bayerisch ungefähr soviel heißt wie, “gib a bisserl Liebe, hab a bisserl Hoffnung”, war nicht nur ein lebendiger Schlussakkord, sondern aus Sicht der Parteifreunde auch gleich die zentrale Botschaft des Abends.



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