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Synergien für die Wohlfahrt im Landkreis schaffen

Ehrenamtliche hoffen auf Unterstützung


Unter dem Motto "Pfaffenhofen hilft, aber wer hilft den Helfern?" hat Stephanie Buck, stellvertretende Vorsitzende der Pfaffenhofener SPD, kürzlich ehrenamtliche Helfer verschiedener Wohlfahrtsvereine zu einem Diskussionsabend und Workshop eingeladen.

Ebenfalls mit organisiert haben, so die Organisatorin, die Vorstandsmitglieder und Stadtratskandidaten von Bündnis90/DieGrünen, Theresa Stumpf und Richard Zeitler.

Der Diskussionsverlauf, so berichtet Buck, brachte neben dem zeitlichen Aufwand für das ehrenamtliche Engagement auch verschiedenen Belastungen der Helfer zur Sprache. Außerdem wurde die Problematik der Vernetzung, unterschiedlicher Erreichbarkeiten an verschiedenen Orten herausgearbeitet.


Buck, unter anderem bekannt als Gründungsvorsitzende der Kleiderkammer, kennt aus eigener Erfahrung die Belastung ehrenamtlicher Helfern: “Immer mehr Menschen sind auf unsere sozialen Angebote angewiesen und dementsprechend wächst die Belastung für ehrenamtliche Helfer. Wir sollten uns zusammentun und Synergien schaffen!”


Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass eine Bündelung der Bedürfnisse unter einen Dach, quasi eine zentrale Anlaufstelle für Wohlfahrtsdienste in mehrerer Hinsicht Sinn machen würde. "Das wäre auch eine Bereicherung für alle Bürger”, so die Kleiderkammer-Mitarbeiterin Flammensbeck. "Bei dem Gedanken an so ein gemeinsames Haus geht mir das Herz auf", schwärmt Theresa Stumpf, Grüne Stadtratskandidatin und Caritas-Mitarbeitern.

Verena Kiss-Lohwasser, Behinderbeauftragte des Stadtrates und AWO-Vorsitzende Pfaffenhofen dazu: “Ich kann mir das gut vorstellen! Vor allem weil in so einem Rahmen auch Langzeitarbeitslose möglicherweise einen Job finden können!”

“Die Idee eines realen Marktplatzes, als einen Ort an dem sich die Bürgerinnen und Bürger verschiedener Generationen und Interessen treffen können, um Ideen, Waren und Dienstleistungen an einer Art Börse fair und umweltgerecht zu handeln ist für mich ein Masterplan für ein gutes Leben in der Stadt und Landkreis”, ergänzt Richard Zeitler.

Buck freute sich über die Teilnahme und den regen Austausch: “Die Anwesenden wären sogar bereit bei der Gründung eines Netzwerkes zur Gründung für ein soziales Recycling-Kaufhaus mitzuhelfen. Das zeigt wie wichtig es den Menschen ist".

Die Gruppe möchte nun, laut Stephanie Buck, mit allen Wohlfahrtsverbänden Kontakt aufnehmen und am Konzept für das neue Netzwerk weiterarbeiten.

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