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Heimat-Dividende: Zeit, selbst zu ernten

Aktualisiert: vor 5 Tagen

SPD startet Bewegung für wirtschaftliche Selbstbestimmung im Landkreis Pfaffenhofen

Auftakt beim Dreikönigstreffen 2026 in Wolnzach

Wolnzach. Wer wissen will, wie frei und handlungsfähig eine Region wirklich ist, muss ihre Geldströme betrachten – besonders dort, wo es um Grundbedürfnise wie Energie, Wohnen und Lebensmittel geht. Genau hier setzt die SPD im Landkreis Pfaffenhofen an. Am Dreikönigstag startet sie eine Initiative, die bewusst über kurzfristige Wahlkampfrhetorik hinausgeht: „Ökonomische Emanzipation – damit wir unsere Heimat‑Dividende sichern!"

Warum wir handeln müssen – für unsere Heimat‑Dividende

Landratskandidat Markus Käser stellt die zentrale Frage:

Warum lassen wir es zu, dass jedes Jahr hunderte Millionen Euro unserer Wertschöpfung an Dritte verloren gehen?

Über Energieimporte, spekulativen Wohnungsbau und lange Lieferketten verlieren wir enorme Summen. Dabei geht es nicht nur um Geld, das die Region verlässt.

Es geht genauso um Geld, das unnötig in den Taschen Dritter hängen bleibt – bei Zwischenhändlern, Investoren oder renditegetriebenen Projektentwicklern.

Diese Akteure schöpfen Gewinne ab, ohne einen echten Mehrwert für die Menschen vor Ort zu schaffen. Wir zahlen also nicht nur für Energie, Wohnen oder Lebensmittel – wir zahlen zusätzlich für Renditen, die wir gar nicht bräuchten, wenn wir unsere Grundbedürfnisse selbst organisieren würden.

Unsere Grundbedürfnisse sind ein fruchtbares Feld – doch zu oft ernten andere die Früchte.

Die SPD will, dass jeder Euro, der hier verdient wird, auch hier wirkt – für die Menschen, die Gemeinden und die Zukunft unseres Landkreises.

Drei Hebel für mehr wirtschaftliche Souveränität

Die Initiative "Heimat‑Dividende" setzt auf eine einfache Logik: Was wir selbst erzeugen, organisieren und besitzen, bleibt bei uns.

Das heißt konkret:

  • Energie: regionale Erzeugung statt teurer Importabhängigkeit. Wenn saubere Energie komplett regional erzeugt würde, blieben 275 Millionen Euro jährlich im Landkreis.

  • Wohnen: gemeinwohlorientiertes Bauen statt renditegetriebener Projekte. Jede Genossenschaftswohnung spart den Bewohnenden Geld, weil niemand mitverdient, der nichts zum Wohnen beiträgt. Wertschöpfung bleibt dort, wo sie entsteht.

  • Lebensmittel: kurze Wege statt globaler Beschaffung. Regionale Lebensmittelketten stärken Bauern, Verbraucher und Umwelt gleichzeitig.


Initiativen und Unternehmen die diesen Weg bereits gehen, sollen ausgebaut, vernetzt und politisch gestärkt werden – als Bausteine einer souveränen Regionalökonomie.

Ökonomische Emanzipation: Die Rückgewinnung unserer Gestaltungsmacht

Käser beschreibt den Ansatz als eine wirtschaftliche Haltung, die regionale Stärke aus ökonomischer Emanzipation gewinnt. "Wir wollen nicht länger zuschauen, wie andere über unsere Grundbedürfnisse bestimmen, Gewinne abschöpfen und Wertschöpfung abziehen. Wir organisieren unsere wirtschaftliche Basis selbst – demokratisch, regional und gerecht."

„Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um kluge Organisation. Wenn wir unnötige Wertabflüsse oder unnötige Margen für Dritte vermeiden, entsteht neuer Handlungsspielraum für uns alle.“


Startpunkt für eine neue Regionalpolitik

Der Start beim Dreikönigstreffen markiert zugleich den Auftakt der SPD in den Kommunalwahlkampf 2026. Käser: „Wir wollen den Landkreis Pfaffenhofen nicht nur verwalten, sondern ökonomisch emanzipieren. Gemeinsam holen wir uns unsere Heimat‑Dividende zurück.“


Terminhinweis:  SPD-Dreikönigstreffen Wolnzach  06. Januar 2026, 17:30 Uhr  Steakhouse Saray, Wolnzach  Referent: Markus Käser, SPD-Landratskandidat Hinweis vorab: Vor dem Dreikönigstreffen lädt Tanja Maier (Bürgermeisterkandidatin) gemeinsam mit den Marktgemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zur „Roten Bank“ ins Marktzentrum ein.

Thema: Preysingstraße – Wolnzacher Dauerthema: Soll alles bleiben wie es ist? Zeit/Ort: 16–17 Uhr, Treffpunkt Pfarrkirche (gegenüber Gasthof zur Post).

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