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Karin Probst | SPD

Aktualisiert: 1. Feb.

Stadtratskandidatin für Pfaffenhofen | Listenplatz 8

Beruf:

Kunsthistorikerin (M.A.), seit 25 Jahren freiberuflich für ein breites Spektrum an Kultureinrichtungen, bildenden Künstlern und Kunstschaffenden tätig.


Politische Erfahrung:

Geerdet durch Mann, Familie und Opas Schrebergarten.


Engagement:

Gründungsmitglied des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins e. V. und 15 Jahre dessen zweite Vorsitzende. Ehemals im Vorstand des Kunsthaus Schwabach e. V.


Mein Ziel: Bilbao-Effekt für Pfaffenhofen

Ich setze mich für die Kunst und die Kunstszene Pfaffenhofens ein, denn sie sind von unerkannt großem Wert für diese Stadt und brauchen eine politische Stimme, die sie versteht und für sie kämpft. Ich möchte, dass der erstklassige Ausstellungsort "Kunsthalle", um den uns viele beneiden, gestärkt wird. Mein Plan für Pfaffenhofen: der Bilbao-Effekt.

Mach mit! Wähle Tatkraft!

Pfaffenhofen zuliebe!

Der „Bilbao-Effekt“, und was er für Pfaffenhofen bedeutet

 

Der sogenannte „Bilbao-Effekt“ beschreibt, wie ein kultureller Ort die Wahrnehmung und die Entwicklung einer Stadt nachhaltig verändern kann. Der „Bilbao-Effekt“ ist benannt nach der spanischen Stadt Bilbao, die aufgrund eines mutiges Kulturprojekt (Bau des ikonischen Guggenheim-Museums von Frank O. Geary) zu wirtschaftlichem Aufschwung und neuem kulturellen Image gelangte.


Pfaffenhofen muss kein Bilbao werden. Auch in einem kleineren Maßstab kann Kunst eine große Wirkung entfalten. Den passenden Ort in Pfaffenhofen gibt es bereits mit der Kunsthalle. Dieser Ort muss als „weicher“ Standortfaktor besser erkannt und strategisch eingesetzt werden.

 

Für neue Unternehmen, Fachleute, Talente, ÄrztInnen, SpezialistInnen etc., die man für Pfaffenhofen in naher Zukunft gewinnen möchte, muss nicht nur die örtliche und technische Infrastruktur passen. Auch die sogenannten „weichen“ Standortfaktoren (Kunst-, Kultur- und Freizeitangebote, ein urbanes Lebensgefühl) – sehr unterschätzt, aber enorm wichtig – sind starke Wettbewerbsfaktoren. Kunst zieht Menschen an, sie bindet und gewinnt sie für die Stadt.

 

Die Kunsthalle als Ort der Kunst ist dabei einflussreich. Die Kunsthalle ist ein zentraler Ausstellungsort mit großer räumlicher Flexibilität und industriellem Charakter und wirkt bereits heute über die Stadtgrenzen hinaus. KünstlerInnen, Publikum und kulturinteressierte BesucherInnen aus der Region und darüber hinaus werden angezogen. Die Kunsthalle macht Pfaffenhofen als offene, moderne Kleinstadt sichtbar, über Medienberichterstattung, überregionale Ausstellungen und Netzwerke. Für das Stadtleben bedeutet dies auch die Nutzung von Gastronomie, Einzelhandel und öffentlichem Raum.

  

Kunst und Kultur sind Teil einer nachhaltigen Stadtstrategie – mit einer Kunsthalle, die über Pfaffenhofen hinauswirkt, in der aber genauso die Pfaffenhofener Kunst eine Heimat hat. Die Kunsthalle fungiert als Imageträger und als Garant für Lebensqualität. Nicht für den Massentourismus wie in Bilbao, sondern für Menschen vor Ort.

 

Kunst ist kein Luxus. Sie ist ein strategischer Standortfaktor für Wirtschaft und Zukunft.


Kunst macht Pfaffenhofen stark – auch wirtschaftlich.


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