Kreis-SPD stärkt Landrat Gürtner den Rücken
- WebSozi
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Die SPD im Landkreis Pfaffenhofen geht aus der Kommunalwahl 2026 mit einem großen Vertrauensbeweis hervor. Die Sozialdemokraten haben in absoluten Zahlen deutlich zugelegt: über 17.000 Stimmen mehr als noch 2020 stehen auf dem Stimmenkonto der Genossen.
Den rechnerischen Sitzverlust führt die SPD vor allem auf die stärker fragmentierte Parteienlandschaft zurück. Politisch sieht sich die Partei dennoch bestätigt. Der Stimmenzuwachs zeige, so der Kreisvorstand, „dass viele Menschen im Landkreis weiterhin auf eine konstruktive, zukunftsorientierte Politik der Zusammenarbeit setzen“.
Klares Bekenntnis zu Albert Gürtner
In der Personalfrage räumt die SPD jeden Zweifel aus:
Stabilität im Landkreis ist für sie untrennbar mit Landrat Albert Gürtner (FW) verbunden. „Albert Gürtner steht für sachorientierte Moderation und verlässliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Er ist die Klammer für eine mögliche, enkeltaugliche Gestaltungsgemeinschaft, und genau das braucht der Landkreis in diesen Zeiten“, betont die Kreis-SPD. Angesichts wachsender Herausforderungen und eines erstarkenden rechten Randes sieht die SPD im Bündnis mit Gürtner die einzige tragfähige Grundlage für eine verantwortungsvolle Politik.
Scharfe Töne Richtung Andreas Aichele und seiner CSU
Gleichzeitig übt die SPD deutliche Kritik an der CSU und ihrem Landratskandidaten Andreas Aichele. In mehreren zentralen Zukunftsfragen habe die CSU eher gebremst als gestaltet, heißt es aus der Partei.
Als Beispiele nennt die SPD die Diskussion um den Standort des dritten Gymnasiums im Landkreis, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie Entscheidungen rund um die Ilmtalklinik.
3. Gymnasium:
Während Albert Gürtner ohne Wenn und Aber den Standort Manching für das 3. Gymnasium favorisiert hat, hat die CSU Fraktion gegen den Standort Manching gestimmt.
Energiewende und Fossilfreiheit:
Albert Gürtner hat sofort nach seinem Amtsantritt die Genehmigung für den Pfaffenhofener Bürgerwindpark unterschrieben und das Kommunalunternehmen für Energie und Infrastruktur ins Leben gerufen. Die CSU indes hat den Ausbau erneuerbarer Energien im südlichen Landkreis stets ausgebremst, bewusst sabotiert und damit regionale Wertschöpfung verhindert.
Ilmtalklinik:
Die Rettung unserer medizinischen Versorgung trägt einen Namen: Albert Gürtner war der entscheidende Motor der Kliniksanierung. Die CSU-Fraktion hingegen erwies sich als Bremsklotz, der durch Zaudern und Zögerlichkeit die Zukunft der Klinik fahrlässig aufs Spiel gesetzt hat.
ÖPNV:
Albert Gürtner hat den ersten flächendeckenden ÖPNV im gesamten Landkreis realisiert. Damit beendete er einen über sechzigjährigen Stillstand der CSU, der dieses Thema über Jahrzehnte hinweg kaum eine Silbe wert war.
Die SPD signalisiert Gesprächsbereitschaft gegenüber allen demokratischen Kräften, macht aber deutlich: Ein Zurück zur alten CSU-Dominanz soll es mit der SPD nicht geben. Und als Lückenfüller einer möglichen CSU-AfD-Kooperation steht die SPD ebenfalls nicht zur Verfügung.




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