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"Nur einer hatte was zu sagen!"

Herschmann überzeugt bei Pro Wirtschaft.

CSU lässt eigene Kandidaten und die Veranstalter im Stich.


“Nur einer hatte was zu sagen! Das war klar und deutlich! Der Einzige, der mich persönlich überzeugt hat”, solche oder so ähnliche Kommentare der rund 90 Besucher einer Podiumsdiskussion aller Landratskandidaten für Pfaffenhofen, konnte man am 20. Januar auf den Gängen des Rathausfestsaales Pfaffenhofen hören. Gemeint war damit Andreas Herschmann. Der Landratskandidat der Sozialdemokraten und einzige Unternehmer auf dem Podium überzeugte, gemessen an den Reaktionen des Publikums, auf ganzer Linie. Er schaffte seine Statements nicht nur stets in der vorgegebenen Zeit, sondern brachte seine Antworten auch präzise auf den Punkt und konnte dem Publikum verständlich machen, dass er das Amt des Landrates, genauso wie bisher sein eigenes Unternehmertum, als Macher und Anschieber verstehen wird. “Wir haben im Landkreis kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem.”

Irgendwann muss man auch liefern! Als einziger Bewerber für das höchste Amt im Landkreis zeigte der allgemein als einfühlsam und entgegenkommend bekannte Pfaffenhofener auch einmal seinen Angriffsmodus. “Herr Huber, man kann sich schon an rhetorischen Spiegelstrichen abarbeiten, aber irgendwann muss man auch liefern", ging Herschmann auf eine politische Wunschliste von Karl Huber (CSU) ein. Dieser war bis vor kurzem noch Büroleiter des Landrates ein. Herschmann wies darauf hin , dass der Landkreis in all den Bereichen Schlusslicht sei, für die bisher das Landratsamt verantwortlich war.

Trotz zwei Kandidaten: CSU scheint nicht interessiert

Bekanntlich bewerben sich bei dieser Landratswahl am 15. März 2020 gleich zwei Kandidaten von der CSU. SPD-Kreisvorsitzender Käser zeigt irritiert: “Eine wirklich kuriose Situation mit der offenbar nicht einmal die CSU selber klar kommt. Von denen haben sich keine handvoll Unterstützer bei der Veranstaltung sehen lassen. Selbst wenn einem die kleine und mittlere Wirtschaft nicht wichtig genug ist, wie kann man seine eigenen Kandidaten nur so im Stich lassen?!” Der scheidende Landrat Martin Wolf sagte gleich am Anfang der Veranstaltung: “Mein Traum wäre, dass wir gemeinsam einen Weg finden wie wir das Spannungsfeld zwischen Wachstum und Lebenswert im Landkreis schaffen. Wollen wir nur ein Gewerbegebiet zwischen Ingolstadt und München sein?” Andreas Herschmann ging darauf mit seinem Schlussworten ein: “Ich bin seit über 20 Jahren Unternehmer und bin es gewohnt Lösungen für komplexe Probleme zu liefern! Und ich werde liefern!


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