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Unser Zukunfts-Programm: Bewegung im Landkreis - jetzt!

SPD-Wahlprogramm für die Kreistagswahlen 2020



1 Tonne. 2 Grad. 19 Gemeinden.

Pariser Klimaschutzziele ernst nehmen.

Energiewende umsetzen.



  • Kreisweite Klimaallianz organisieren

  • Jährlicher Klimagipfel des gesamten Landkreises mit CO2-Bilanz zur Überprüfung der Ziele

  • Klimawandelanpassungskonzept erstellen, um die drohenden Schäden zu verringern

  • Energiewende umsetzen und auf Bayern-Niveau anheben

  • 130 Millionen Euro jährlich mit eigenen Regionalwerken aus lokaler Energie schöpfen

  • Regionaler CO2-Kompensationsfond / Landkreis CO2-Börse

  • Eigene AWP-Biogasanlage zur Verwertung biogenen Reststoffe bauen

  • Durchführung einer Veranstaltungsreihe “Klima-Herbst”. Einen ganzen Monat Bildungs- und Workshopangebote mit Schulen, Vereinen und Wirtschaft im ganzen Landkreis

  • Klimaschutz generell eine Querschnittsaufgabe - deshalb auch für andere Bereiche relevant

  • Förderung von Initiativen zur Kreislaufwirtschaft, wie beispielsweise einer Genossenschaft zur Vermarktung von regionalen Produkten



Arbeitsplätze und Umwelt schützen. Den Industriewandel mit aller Kraft unterstützen.

Geldflüsse vor Ort halten. Kreislaufwirtschaft fördern.



Nachhaltige Gewerbegebiete

  • Nachhaltige Ausrichtung der Gewerbegebiete mit Vorrang für hohe Wertschöpfung pro Quadratmeter, sowie Hirn und Handarbeiter

  • Aktive Bauberatung im Landratsamt. Einrichtung eines Bauteams nur für Industrieangelegenheiten.

  • Nachhaltige Industrieentwicklung durch Infrastruktur unterstützen. Beispielsweise emissionsfreies Fahren durch öffentliche Infrastruktur fördern.

  • Biogas-Tankstellen im ganzen Landkreis.

  • Regionaler Wertschöpfung Vorrang bei Ausschreibungen einräumen.


Landwirtschaft

  • Bodenallianz und Ökomodellregion ausweiten: Landwirte beim Umstieg auf ökologische Bewirtschaftung finanziell und handwerklich unterstützen.

  • Landwirtschaft unter dem Solardach als Pilotprojekt fördern = Flächen-Doppelnutzung in Zeiten von Flächenfraß

  • biologische Schädlingsbekämpfung durch Einsatz von Drohnen und Farmdroiden unterstützen

  • Zusätzliche Absatzmöglichkeiten für Landwirte / Erzeuger durch Vermarktungsinitiativen für regionale Produkte schaffen

  • Aufbau eines Regional- und Bauernmarktes für Direktvermarkter

  • Land-Genuss-Initaitive. Radlwege mit Direktvermarktung verknüpfen.

  • Landkreis-Geld ausschließlich nachhaltig anlegen.


Kreative und Talente

  • Aufbau eines Bildungs-Campus für Berufs- und Erwachsenenbildung und soziale Berufe. In diesem Zuge Herausnahme der Berufsschule aus der Kernstadt Pfaffenhofens.

  • Bau von Azubi-Wohnungen für KMU bzw. für niedrig bezahlte Azubijobs mit Unterstützung von Unternehmen. Dabei günstige Überlassung für Ausbildungszeit

  • Räume für Existenzgründer und Nebenerwerbs-Selbstständige

  • Gewerbemessen weiterentwickeln und einen gesonderten Bereich für die StartUp-Szene und Dienstleister etablieren



Wohnungsbau-Offensive

Bezahlbaren Wohnraum schaffen



  • Jährlich für 1000 Menschen Wohnraum im Landkreis schaffen. Unter anderem durch Gründung der HallerBau, eine Kreis-Wohnungsbaugesellschaft. Diese baut gemeinsam mit Kommunen beispielsweise Azubi-Wohnheime oder Sozialwohnungen.

  • Erledigungsturbo im Bauamt. Das heißt: mehr Sachbearbeiter einstellen. Erledigungsfrist von 90 Tagen für Bauanträge. Ermessensspielräume im Sinne der Antragsteller nutzen und aktiv gemeinsame Lösungen suchen. Mitwirkungspflicht bei Genehmigungsprozessen besser ausfüllen, z.B. wichtige Industriebetriebe nicht hängen lassen!

  • Genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern z. B. durch günstige Grundstücke auf kreiseigenen Flächen

  • Projekte für neue Wohnformen anschieben: Senioren-WG und Tiny-Haus-Siedlung in Kooperation mit einer Kommune



Beste Bildung



  • Ausbau der Ganztagesangebote an weiterführenden Schulen mit regionaler Schulverpflegung und gemeinsamer Mensa

  • Schulstandorte für Grund und Mittelschulen sichern durch laufendes Monitoring (Bildungslandkarte) der Schülerbewegungen. Gefahren für Schulschließungen rechtzeitig erkennen.

  • Testprojekt “Späterer Schulbeginn” gemeinsam mit Schulfamilie starten. Empfehlung von Schlafmedizinern ernst nehmen. Derzeit diktieren Busunternehmer den Schulbeginn.

  • Ausbildungscampus für Berufsbildung und Erwachsenenbildung (VHS) mit Ansiedlung einer Fachakademie für soziale Berufe schaffen. Berufsschule raus aus der Kernstadt Pfaffenhofen.

  • Und in den Ferien: Ferienbetreuung für Schulkinder flächendeckend im ganzen Landkreis organisieren

  • MINT Projekte fördern durch Einbindung von externen Spezialisten an Schulen

  • Schul-Sozialpädagogen an jeder Schule, damit Integration und Inklusion gelingen kann.




Schluss mit digitaler Symbolpolitik!



  • Verlegenheitszahlungen ins Digitale Gründerzentrum nach Ingolstadt stoppen! Statt dessen Chancen nutzen und selbst kreative Köpfe einbinden

  • Digitale Innovation in der Land- und Forstwirtschaft vorantreiben. Zum Beispiel den Einsatz von Drohnen und Farmdroiden.

  • Datenhoheit wieder zurückholen und Open-Data-Portal aufbauen. Landkreiswettbewerb für Open-Data-Apps

  • Thinkathon-Initiative: Open-Space-Workshops im ganzen Landkreis fortführen

  • Bei Ausschreibungen die Dateneigentümerschaft regeln.

  • Die Kommunen beim Breitbandausbau unterstützen

  • Digital-Dialog: Video-Sprechstunden für Landrat und Ämter

  • Neue Servicedienste für alle Kommunen einführen. Beispielsweise eine Bedarfsanmeldung für den Kitaplatz online ermöglichen oder auch Übersetzungsportal für die Ämter anschaffen

  • Beteiligungsportal, einen Bürgermelder mit Bearbeitungsgarantie für den gesamten Landkreis einführen

  • Bessere Vermittlung von Themen durch Medien auf der Höhe der Zeit. Zum Beispiel Liveübertragung der Kreistagssitzungen und Infovideos über Besonderheiten im Landkreis.



Spar dir das Zweitauto! Mobilitätsgarantie für alle Bürger im Landkreis.

Neue Mobilität fördern.



  • Initiative “Spar dir das Zweitauto” durch Schaffung von guten Alternativen.

  • Erstellung eines ÖPNV-Nahverkehrsplanes mit Halbstundentakt von Buslinien und Rufbussen in allen Gemeinden größer 300 Einwohner. Dabei auch Schienensysteme berücksichtigen. Zum Beispiel das Holledauer Bockerl wiederbeleben.

  • Vorrangig Busangebote zur Anbindung an die Knotenpunkte (bspw. Wolnzach / Bahnhof Rohrbach) Für die kleineren Gemeinden flächendeckend Rufbusse (z.B. Pörnbacher Rufbusmodell)

  • Überregionale Kooperation, zum Beispiel Beteiligung an der Konzeption der Regiobahn Ingolstadt

  • Weitere Alternativen schaffen, wie zum Beispiel ein Online-Pendlerportal, Dorfteiler Autos (CarSharing im ländlichen Raum), finanzielle Förderung von Bürgerbussen

  • Ausbau und Lückenschluss der Fahrradwege, z.B. an Staatsstraßen wie von Schweitenkirchen nach Pfaffenhofen, plus Ladestationen für E-Bikes

  • Maßnahmen um die Verkehrsbelastung zu reduzieren, zum Beispiel Sperrungen für Schwerlastverkehr durch Ortschaften prüfen. Konkret Geisenfeld dabei unterstützen, den Schwerlastverkehr aus der Stadt zu bekommen.

  • Zero-Emission-Infrastruktur durch Bio-Gas, Wasserstoff-Tankstellen und E-Tankstellen im ganzen Landkreis ausbauen



Teilhabe und Gesundheit für alle



  • Unterstützung der örtlichen Wohlfahrtsvereine bei Vernetzung und Raumsuche.

  • Kostenloser ÖPNV für alle finanziell schwächer gestellten Bürger und Rentner

  • Kinderbetreuungsbörse um die Kindertagespflege weiter zu verbessern

  • Pflegestützpunkt und Pflegekompass endlich umsetzen. Kurzzeitpflege über die Ilmtalklinik GmbH organisieren.

  • Höhere Qualität in der ambulanten und der stationären Gesundheitsversorgung durch Landarztförderung (Bau von Praxis- und Wohnräumen mit günstiger Miete).

  • Hausärzte stärken, Helfer vor Ort ausbauen

  • Fachakademie für soziale Berufe mit Ganz-Tages-Ausbildungsangeboten

  • Ja zur Ilmtalklinik in Bürgerhand ohne Wenn und Aber! Mit uns keine Privatisierung!

  • 24 Stunden Notarzt-Abdeckung an den Standorten Rohrbach und Jetzendorf

  • Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap, z.B. am Empfang des Landratsamtes statt eines Roboters



Schöpfung bewahren


  • Zero-Waste-Familien-Doku-Projekt mit dem AWP druchführen. 10 Familien aus dem Landkreis versuchen komplett müll- und plastikfrei zu leben

  • Ausbildung für Zero-Waste-Choaches

  • Grüne Bänder durch den Landkreis schaffen. Biotopverbund ausbauen. Landschaftspflegeverbund gemeinsam mit den Kommunen einführen

  • Lebende Wände im Landkreis. Gabionenwände begrünen (Steinkraut, Hauswurz) = sommerlicher Wärmeschutz für Städte. Lärmschutzwände aus Hanf- oder Kokusplatten und mit schnellwachsenden und rankenden Pflanzen begrünen. Nisthilfen für Insekten und Vögel.



Freizeitwert erhöhen



  • Einen Hundebadeweiher freigeben

  • Nach Lokation für einen Kreis-Campingplatz suchen

  • Lückenschluss für Radlwege

  • Neue Boulderhalle in Pfaffenhofen unterstützen

  • Erlebnispfad in Nöttinger Viehweide

  • Legale MB-Trails schaffen




SPD Kreisverband Pfaffenhofen an der Ilm
Scheyerer Straße 10, 85276 Pfaffenhofen
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